Jahn-Apotheke

Lippenherpes

Lippenherpes ist eine Herpes-simplex-Infektion mit Bläschenbildung im Lippenbereich. Diese Seite führt Aciclovir Creme mit 50 mg/g zur lindernden Behandlung von Schmerzen und Juckreiz bei häufig wiederkehrendem Lippenherpes. Die Packung steht mit Wirkstoff, Stärke und Packungsgröße im Sortiment.

Was Lippenherpes ist

Lippenherpes ist eine häufig wiederkehrende Herpesinfektion mit Bläschenbildung im Lippenbereich, und die Aciclovir Creme lindert die Schmerzen und den Juckreiz bei dieser Infektion. Die Gebrauchsinformation bezeichnet die Erkrankung als rezidivierenden Herpes labialis und ordnet sie den Virusinfektionen zu. Die Creme ist ein Virostatikum, also ein Arzneimittel zur Behandlung von Virusinfektionen. Die Anwendungsgebiete der Creme sind Schmerzen und Juckreiz bei häufig wiederkehrenden Herpesinfektionen mit Bläschenbildung im Lippenbereich. Die Creme ist auf den Lippenbereich begrenzt. Für Herpesinfektionen im Genitalbereich ist sie nicht vorgesehen.

Die Erkrankung verläuft in wiederkehrenden Schüben. Die Gebrauchsinformation beschreibt die sichtbaren Anzeichen als Bläschen, Schwellung und Rötung. Vor den Bläschen treten Brennen, Jucken, ein Spannungsgefühl und eine Rötung auf. Diese ersten Anzeichen stehen am Beginn eines Schubs und gehen der Bläschenbildung voraus. Die Creme behandelt die Schmerzen und den Juckreiz, die mit diesen wiederkehrenden Herpesinfektionen im Lippenbereich einhergehen.

Die Erkrankung wird als rezidivierend bezeichnet, weil sie häufig wiederkehrt. Die Gebrauchsinformation führt die Creme für diese wiederkehrenden Infektionen im Lippenbereich. Die Anwendungsgebiete sind auf Schmerzen und Juckreiz bei Bläschenbildung im Lippenbereich begrenzt. Die Creme ist nicht für Herpesinfektionen an anderen Körperstellen vorgesehen.

Welche Anzeichen Lippenherpes hat

Lippenherpes zeigt sich nach Angaben der Gebrauchsinformation zuerst als Brennen, Jucken, Spannungsgefühl und Rötung. Diese ersten Anzeichen treten vor der Bläschenbildung auf. Danach bilden sich die sichtbaren Anzeichen: Bläschen, Schwellung und Rötung. Die Bläschen verkrusten und heilen ab. Die Creme wird auf die betroffenen Hautbereiche aufgetragen, zu denen die sichtbaren Anzeichen und die angrenzenden Bereiche gehören.

Die ersten Anzeichen und die sichtbaren Anzeichen unterscheiden sich im Zeitpunkt. Brennen, Jucken, Spannungsgefühl und Rötung stehen am Anfang eines Schubs. Bläschen, Schwellung und Rötung folgen danach. Die Creme wird in der Phase angewendet, in der die ersten Anzeichen auftreten und die Bläschen noch nicht verkrustet sind.

Wie die Aciclovir Creme auf der Lippe wirkt

Die Aciclovir Creme ist ein Virostatikum und wird direkt auf die betroffenen Hautbereiche der Lippe aufgetragen. Die Gebrauchsinformation ordnet den Wirkstoff Aciclovir den Arzneimitteln zur Behandlung von Virusinfektionen zu. Die Creme lindert Schmerzen und Juckreiz bei häufig wiederkehrenden Herpesinfektionen mit Bläschenbildung im Lippenbereich. Der Wirkstoff ist mit 50 mg/g in der Creme gelistet.

Die Creme wird äußerlich aufgetragen. Die Gebrauchsinformation verlangt, dass nicht nur die bereits sichtbaren Anzeichen des Herpes bedeckt werden, sondern auch die angrenzenden Bereiche in die Behandlung einbezogen werden. Zu den sichtbaren Anzeichen zählt die Gebrauchsinformation Bläschen, Schwellung und Rötung. Die Creme wird dünn aufgetragen.

Wann die Aciclovir Creme angewendet wird

Die Aciclovir Creme wird bereits bei den ersten Anzeichen der Herpeserkrankung angewendet. Die Gebrauchsinformation nennt als erste Anzeichen Brennen, Jucken, Spannungsgefühl und Rötung. Ein früher Behandlungsbeginn gehört zu den Hinweisen, die die Gebrauchsinformation für einen größtmöglichen Behandlungserfolg nennt. Sind die Bläschen verkrustet oder abgeheilt, ist eine antivirale Behandlung mit der Creme nicht mehr sinnvoll.

Der Zeitpunkt der Anwendung richtet sich nach dem Verlauf des Schubs. Am Anfang eines Schubs stehen Brennen, Jucken, Spannungsgefühl und Rötung. Danach bilden sich die Bläschen. Die Creme wird in der Phase angewendet, in der die ersten Anzeichen auftreten und die Bläschen noch nicht verkrustet sind.

Wie die Aciclovir Creme aufgetragen wird

Die Aciclovir Creme wird 5-mal täglich im Abstand von 4 Stunden tagsüber dünn auf die betroffenen Hautbereiche aufgetragen. Die Gebrauchsinformation nennt diese Menge als empfohlene Dosis, sofern der Arzt nichts anderes verordnet. Beim Auftragen mit einem Wattestäbchen wird dieses mit der Menge bestrichen, die für die Größe der betroffenen Hautbereiche notwendig ist.

Die Gebrauchsinformation verlangt, die Creme immer genau wie beschrieben oder genau nach der Absprache mit dem Arzt oder Apotheker anzuwenden. Wer sich nicht sicher ist, fragt bei einem Arzt oder Apotheker nach. Die empfohlene Dosis von 5 Anwendungen täglich gilt, sofern der Arzt nichts anderes verordnet.

Beim Auftragen werden nicht nur die bereits sichtbaren Anzeichen des Herpes bedeckt, sondern auch die angrenzenden Bereiche in die Behandlung einbezogen. Wird die Creme mit der Hand aufgetragen, ist die Hand vorher und nachher intensiv zu reinigen. Die Gebrauchsinformation nennt als Grund die Verhinderung einer zusätzlichen Infektion der geschädigten Hautpartie durch Bakterien und die Verhinderung einer Übertragung der Viren auf noch nicht infizierte Schleimhaut- und Hautbereiche.

Die Creme darf nicht auf Schleimhäute aufgetragen werden. Die Gebrauchsinformation nennt die Mundhöhle, das Auge und die Scheide. Ein versehentlicher Kontakt der Creme mit den Augen ist zu vermeiden.

Wie lange die Behandlung mit der Aciclovir Creme dauert

Die Behandlungsdauer mit der Aciclovir Creme beträgt im Allgemeinen 5 Tage. Im Einzelfall wird die Behandlung so lange fortgeführt, bis die Bläschen verkrustet oder abgeheilt sind. Eine Behandlungsdauer von 10 Tagen darf nicht überschritten werden.

Wird eine Anwendung vergessen, wird die Behandlung wie verordnet fortgesetzt. Die Creme wird dabei nicht häufiger oder dicker aufgetragen. Für eine erfolgreiche Behandlung muss die Creme nach Angaben der Gebrauchsinformation ausreichend lange angewendet werden. Ein Abbruch vor dem Abheilen der Bläschen widerspricht diesem Hinweis.

Die Behandlung endet mit dem Abheilen der Bläschen. Die Obergrenze von 10 Tagen gilt auch dann, wenn die Bläschen zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeheilt sind. Die Creme wird in dieser Zeit weiter nach der empfohlenen Dosis aufgetragen.

Was vor und während der Anwendung zu beachten ist

Die Aciclovir Creme darf nicht angewendet werden, wenn eine Allergie gegen Aciclovir, Valaciclovir, Propylenglycol oder einen der sonstigen Bestandteile besteht. Bei einer schweren Störung der körpereigenen Immunabwehr, etwa bei AIDS oder nach einer Knochenmarktransplantation, ist vor Behandlungsbeginn ein Arzt zu sprechen. Die Gebrauchsinformation nennt für diesen Fall die Möglichkeit, dass der Arzt Aciclovir in Tablettenform verordnet.

In der Schwangerschaft wird die Creme nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung angewendet. Vor der Anwendung ist ein Arzt zu sprechen. In der Stillzeit wird Aciclovir nach äußerlicher Anwendung auf der gesunden Haut kaum vom Körper aufgenommen, und die Dosis, die ein gestilltes Kind aufnehmen würde, ist gering. Während der Stillzeit ist ein Kontakt des gestillten Kindes mit den behandelten Körperstellen zu vermeiden.

Die Creme darf nicht auf Schleimhäute aufgetragen werden, weil sonst mit lokalen Reizerscheinungen zu rechnen ist. Schwangere und Stillende fragen vor der Anwendung einen Arzt oder Apotheker um Rat. Die Creme enthält Cetylalkohol und Propylenglycol. Cetylalkohol kann örtlich begrenzt Hautreizungen hervorrufen, Propylenglycol kann Hautreizungen hervorrufen. Klinisch bedeutsame Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln wurden nach Angaben der Gebrauchsinformation nicht identifiziert. Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen sind nicht bekannt.

Welche Nebenwirkungen die Aciclovir Creme hat

Bei der Aciclovir Creme treten Nebenwirkungen nicht bei jedem Behandelten auf. Zu den gelegentlichen Nebenwirkungen zählt die Gebrauchsinformation vorübergehendes Brennen oder Stechen auf den behandelten Hautabschnitten, Eintrocknung und Abschuppung der behandelten Haut sowie Juckreiz. Gelegentliche Nebenwirkungen betreffen 1 bis 10 Behandelte von 1.000.

Zu den seltenen Nebenwirkungen zählen Rötung und eine allergische Hautreaktion in Form einer Kontaktdermatitis. Seltene Nebenwirkungen betreffen 1 bis 10 Behandelte von 10.000. Wurden allergologische Untersuchungen durchgeführt, erwiesen sich in den meisten Fällen die sonstigen Bestandteile der Creme-Grundlage und nicht der Wirkstoff Aciclovir als Ursache der Hautreaktion. Eine Kontaktdermatitis ist daran zu erkennen, dass Hautreaktionen verstärkt auftreten und über die mit Creme behandelten Hautabschnitte hinausgehen. In diesem Fall ist ein Arzt zu sprechen.

Zu den sehr seltenen Nebenwirkungen zählen Überempfindlichkeitsreaktionen vom Soforttyp einschließlich Angioödem sowie Nesselsucht. Sehr seltene Nebenwirkungen betreffen weniger als 1 Behandelten von 10.000. Das Angioödem ist eine Schwellung der Haut oder Schleimhaut, etwa von Gesicht, Lippen oder Zunge, mit Schluck- oder Atembeschwerden. Bei schweren Überempfindlichkeitsreaktionen ist umgehend ein Arzt zu informieren.

Stärke und Packungsgrößen der Aciclovir Creme

Die Aciclovir Creme enthält den Wirkstoff Aciclovir in der Stärke 50 mg/g. Die Darreichungsform ist eine Creme, und die Packungsgrößen sind Tuben zu 2 g und 3 g. Die Stärke 50 mg/g ist die Wirkstoffmenge je Gramm Creme. Die Packungsgröße bestimmt, wie viel Creme eine Tube enthält.