Jahn-Apotheke
Terbinafin, Terbinafin, Tabletten

Terbinafin 250 mg Tabletten

Rezeptpflichtig

Terbinafin 250 mg Tabletten 14 Tabl. enthält den Wirkstoff Terbinafin. Die Darreichungsform ist Tabletten. Das Präparat ist verschreibungspflichtig.

Wirkstoff
Terbinafin
Darreichungsform
Tabletten
Stärke
250 mg
Packungsgröße
14 Tabl.

Terbinafin 250 mg Tabletten 14 Tabl.

62,95 €

4,50 € / Tabl.

Varianten

  • 250 mg

    Tabletten · 90 Tabl.

    88,95 €

  • 250 mg

    Tabletten · 84 Tabl.

    83,95 €

  • 250 mg

    Tabletten · 42 Tabl.

    76,95 €

  • 250 mg

    Tabletten · 30 Tabl.

    68,95 €

  • 250 mg

    Tabletten · 28 Tabl.

    66,95 €

  • 250 mg

    Tabletten · 14 Tabl.

    62,95 €

Beipackzettel

Anwendungsgebiete

TERBINAFIN AL enthält den Wirkstoff Terbinafinhydrochlorid. Terbinafin ist ein Mittel gegen Pilzerkrankungen (Antimykotikum). TERBINAFIN AL wird angewendet

- zur Behandlung von Hautinfektionen durch parasitäre Pilze, die die Haut befallen (Dermatophyten), z. B.:

– Tinea corporis (Pilzinfektion auf der Haut des ganzen Körpers mit Ausnahme von Kopf, Händen, Füßen und Leistengegend; besonders betroffen sind unbehaarte Hautregionen),

– Tinea cruris (Pilzinfektion der Leistenregion),

– Tinea pedis („Fußpilz“; eine Pilzinfektion, die besonders die Haut zwischen den Zehen befällt).

- zur Behandlung von Infektionen der Finger- und Zehennägel (Onychomykosen) durch parasitäre Pilze, die die Haut befallen (Dermatophyten). Terbinafin wirkt nicht gegen Pityriasis versicolor („Kleienpilzflechte“; eine durch Hefepilze verursachte Hautinfektion).

Dosierung

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Die empfohlene Dosis beträgt für: ERWACHSENE Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis 1-mal täglich 250 mg Terbinafin. PATIENTEN MIT EINGESCHRÄNKTER NIERENFUNKTION Dieses Arzneimittel wird bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion nicht empfohlen. Sprechen Sie deshalb mit Ihrem Arzt, bevor Sie es einnehmen. KINDER UND JUGENDLICHE TERBINAFIN AL ist nicht für die Anwendung bei Kindern bestimmt. ÄLTERE MENSCHEN Es gibt keine Hinweise darauf, dass ältere Menschen eine andere Dosis einnehmen müssen. Zu berücksichtigen sind aber eventuell bestehende Leber- oder Nierenfunktionsstörungen (siehe auch Abschnitt 2. Was sollten Sie vor der Einnahme von TERBINAFIN AL beachten? und Abschnitt 4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?). Art der Anwendung Nehmen Sie das Arzneimittel mit ausreichend Flüssigkeit ein. Dauer der Anwendung Die Behandlungsdauer hängt davon ab, welche Art Infektion Sie haben und wie schwer diese ist. HAUTINFEKTIONEN Bei folgenden Krankheiten ist TERBINAFIN AL 2 bis 4 Wochen lang einzunehmen:

- Tinea pedis (Fußpilz),

- Tinea corporis (Pilzinfektion auf der Haut des ganzen Körpers mit Ausnahme von Kopf, Händen, Füßen und Leistengegend),

- Tinea cruris (Pilzinfektion der Leistenregion). Bei bestimmten Formen von Tinea pedis (Fußpilz) kann die Behandlung mit TERBINAFIN AL auch bis zu 6 Wochen dauern; z. B.:

- interdigitale Tinea pedis (zwischen den Zehen).

- plantare Tinea pedis; „Mokassin-Typ“ (an der Fußsohle und den Seiten des Fußes). Ihr Arzt kann Ihnen sagen, um welche Form es sich handelt, und wie lange Sie das Arzneimittel einnehmen sollen. Beachten Sie, dass die Anzeichen der Infektion möglicherweise erst mehrere Wochen nach der Beseitigung des Pilzes vollständig abklingen. ONYCHOMYKOSE (NAGELPILZ) Bei folgenden Krankheiten ist TERBINAFIN AL 6 bis 12 Wochen lang einzunehmen:

- Pilzinfektion der Fingernägel. Bei bestimmten Formen von Nagelpilz kann die Behandlung mit TERBINAFIN AL auch länger dauern, z. B.:

- Pilzinfektion der Zehennägel. Wenn die Zehennägel befallen sind, dauert die Behandlung in den meisten Fällen 12 Wochen. Es ist aber auch möglich, dass Sie TERBINAFIN AL bis zu 6 Monate lang einnehmen müssen. Das hängt davon ab, wie gut Ihre Nägel in den ersten Behandlungswochen nachwachsen. Beachten Sie, dass die Anzeichen der Infektion möglicherweise erst mehrere Wochen nach der Heilung vollständig abklingen. Bis gesunde Nägel nachgewachsen sind, kann es mehrere Monate dauern. Wenn Sie eine größere Menge von TERBINAFIN AL eingenommen haben, als Sie sollten Verständigen Sie umgehend einen Arzt oder die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses, wenn Sie versehentlich zu viele Tabletten eingenommen haben. Anzeichen einer Überdosierung sind unter anderem:

- Kopfschmerzen,

- Übelkeit,

- Bauchschmerzen,

- Schwindel. Wenn Sie die Einnahme von TERBINAFIN AL vergessen haben Wenn Sie die Einnahme von TERBINAFIN AL vergessen haben, nehmen Sie einfach die normale Dosis zum nächsten regulären Einnahmezeitpunkt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Wenn Sie die Einnahme von TERBINAFIN AL abbrechen Beenden oder verändern Sie nicht die Behandlung ohne dies vorher mit Ihrem Arzt vereinbart zu haben, auch wenn sich die Symptome gebessert haben. Ihr Arzt hat Ihnen gesagt, wie lange Sie TERBINAFIN AL einnehmen sollen. Folgen Sie den Anweisungen Ihres behandelnden Arztes und schließen Sie Ihre Behandlung wie vorgesehen ab. Dies ist wichtig, um das bestmögliche Behandlungsergebnis zu erzielen. Wenn Sie die Einnahme früher abbrechen als vereinbart, können Ihre Symptome wieder auftreten. Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Gegenanzeigen

TERBINAFIN AL darf NICHT eingenommen werden

- wenn Sie allergisch gegen Terbinafinhydrochlorid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,

- wenn Sie an einer schweren Nierenerkrankung leiden (wenn Ihre Nierenfunktion gestört ist). Ihr Arzt wird Ihnen sagen, ob Sie dieses Arzneimittel einnehmen dürfen,

- wenn Sie an einer chronischen oder akuten Lebererkrankung leiden (wenn Ihre Lebererkrankung schon seit langer Zeit besteht oder Ihre Leberfunktion derzeit gestört ist). Ihr Arzt wird Ihnen sagen, ob Sie dieses Arzneimittel einnehmen dürfen.

Nebenwirkungen

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Sie müssen die Einnahme von TERBINAFIN AL sofort beenden, wenn während der Behandlung mit TERBINAFIN AL folgende Beschwerden auftreten:

- Veränderungen oder Verlust des Geschmackssinns,

- schwerwiegende Veränderungen des Blutbildes oder

- Verschlimmerung von Hautreaktionen. Einige Nebenwirkungen sind schwerwiegend und treten selten bis sehr selten auf. Wenn Sie eine der aufgeführten Nebenwirkungen bei sich bemerken, beenden Sie sofort die Einnahme von TERBINAFIN AL und suchen Sie umgehend ärztliche Hilfe auf.

- Symptome, wie z. B. nicht erklärbare länger anhaltende Übelkeit, Magenprobleme, Appetitlosigkeit, ungewöhnliche Müdigkeit oder Schwäche, oder wenn Sie bemerken, dass Ihre Haut oder das Weiße Ihrer Augen gelb aussieht (Gelbsucht), dass Ihr Urin ungewöhnlich dunkel oder Ihr Stuhl ungewöhnlich blass ist (mögliche Anzeichen einer Leberstörung).

- Symptome, wie z. B. Halsschmerzen mit Fieber und Schüttelfrost oder wenn Sie ungewöhnlichen Blutungen oder Blutergüssen wahrnehmen (mögliche Anzeichen für Erkrankungen, welche die Menge bestimmter Blutkörperchen beeinflussen).

- Symptome, wie z. B. ungewöhnlich blasser Haut, Schleimhaut oder Nagelbetten, ungewöhnlicher Müdigkeit, Schwäche oder Atemlosigkeit bei Anstrengung (mögliche Anzeichen einer Erkrankung, welche die Menge der roten Blutkörperchen beeinflusst).

- Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion (Anaphylaxie/ Angioödem), wie z. B.:

– geschwollenes Gesicht, Zunge oder Rachen,

– Schluckbeschwerden,

– Nesselsucht und/oder Atembeschwerden.

- Anzeichen einer serumkrankheitsähnlichen Reaktion (eine Form von allergischer Reaktion), wie z. B.:

– Hautausschlag oder Nesselsucht (Urtikaria),

– Gelenkschmerzen (Arthralgie) und/oder Muskelschmerzen (Myalgie),

– Schwellung der Gesichtshaut und/oder geschwollene Drüsen,

– Atembeschwerden/Atemnot (Dyspnoe).

- schwere Hautreaktionen, wie z. B.

– Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse (Hautreaktionen mit Rötung, Blasenbildung und Abschälung der Haut),

– Akute, generalisierte exanthemische Pustulose (Bildung zahlreicher Pusteln, meist in Verbindung mit Fieber und Gelenkschmerzen),

– Erythema exsudativum multiforme (entzündliche Hautreaktion, die rote Punkte und Blasen auf der Haut hervorrufen kann),

– Photosensitivitätsreaktion, (übermäßige Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonneneinstrahlung, erhöhtes Risiko für Sonnenbrand).

- Auftreten oder Verschlimmerung eines die Haut oder den ganzen Körper betreffenden Lupus erythematodes. Dies ist eine Erkrankung des Immunsystems, das normalerweise den Körper vor Krankheiten schützt. Betroffen sind vor allem die Haut (Hautausschlag) und zum Teil auch innere Organe. Mögliche Folgen sind:

– Entzündung des Herzbeutels, der den Herzmuskel umhüllt (Perikarditis) mit Schmerzen im Brustraum, die in den Rücken ausstrahlen und bei vorgebeugtem Sitzen geringer, aber im Liegen stärker werden,

– Entzündung des Brustfells, das die Lungen umhüllt (Pleuritis) mit Schmerzen beim Atmen, Atemnot und/oder Husten,

– Gelenkentzündung, die schmerzhaft sein kann (Arthritis),

– Muskelschmerzen (Myalgie).

- Symptome, wie z. B. Hautausschlag, Fieber, Juckreiz, Müdigkeit, oder wenn Sie das Auftreten kleiner rot-violetter Flecken unter der Hautoberfläche bemerken (mögliche Anzeichen einer Entzündung der Blutgefäße).

- Bei starken Schmerzen im Oberbauch, die in den Rücken ausstrahlen (mögliche Anzeichen einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse).

- Bei unerklärbarer Muskelschwäche und Schmerzen oder dunklem (rot-braunem) Urin (mögliche Anzeichen von Muskelabbau). SEHR HÄUFIG (KANN MEHR ALS 1 VON 10 BEHANDELTEN BETREFFEN):

- Verminderter Appetit,

- Völlegefühl,

- Verdauungsstörungen (Dyspepsie),

- Übelkeit,

- Bauchschmerzen,

- Durchfall,

- Hautausschlag,

- Nesselsucht (Urtikaria),

- Gelenkschmerzen (Arthralgien) und/oder Muskelschmerzen (Myalgien). Diese Nebenwirkungen können im Rahmen einer allergischen Reaktion auftreten. Sie können von allergischen Hautreaktionen begleitet sein. HÄUFIG (KANN BIS ZU 1 VON 10 BEHANDELTEN BETREFFEN):

- Appetitverlust,

- Kopfschmerzen,

- Müdigkeit (Fatigue),

- Unwohlsein (Malaise). GELEGENTLICH (KANN BIS ZU 1 VON 100 BEHANDELTEN BETREFFEN):

- Verlust des Geschmackssinns (Ageusie),

- Störung des Geschmackssinns (Dysgeusie),

- verminderte Geschmacksempfindung. SELTEN (KANN BIS ZU 1 VON 1.000 BEHANDELTEN BETREFFEN):

- anaphylaktische Reaktion (schwere allergische Reaktion), Angioödem (Schwellung der Gesichtshaut und des Rachens, die zu Atembeschwerden führen kann) und serumkrankheitsähnliche Reaktion (siehe oben „Einige Nebenwirkungen sind schwerwiegend und treten selten bis sehr selten auf“),

- Benommenheit/Schwindel,

- leichtes Taubheitsgefühl der Haut (Hypoästhesie),

- Missempfindungen auf der Haut (Parästhesie),

- Gallenstauung; gestörter Abfluss der Gallenflüssigkeit aus der Leber; dadurch Gelbfärbung der Haut (Cholestase), eingeschränkte Leberfunktion, Leberentzündung (Hepatitis), Gelbfärbung der Haut (Ikterus) (siehe unter Abschnitt 2.: Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen),

- Leberversagen, mit nachfolgender Lebertransplantation oder tödlichem Ausgang. In der Mehrzahl dieser Fälle hatten die Patienten schwerwiegende Grunderkrankungen.

- erhöhte Leberenzymwerte (Laborwerte, die auf Leberschäden hinweisen) (siehe unter Abschnitt 2.: Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen). SEHR SELTEN (KANN BIS ZU 1 VON 10.000 BEHANDELTEN BETREFFEN):

- Veränderung der Anzahl bestimmter Blutzellen:

– niedrige Anzahl weißer Blutkörperchen (Neutropenie oder Agranulozytose), was zu unerklärlichem Fieber oder grippeähnlichen Symptomen, z. B. Halsschmerzen, führen kann.

– niedrige Anzahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie), die zur Blutgerinnung benötigt werden. Eine zu geringe Zahl an Blutplättchen kann vermehrt zu Blutergüssen und Nasenbluten führen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie bemerken, dass Sie häufiger als gewöhnlich an Infektionen, Fieber oder Halsschmerzen leiden oder vermehrt blaue Flecke oder Blutungen haben.

- bestimmte Hautreaktionen: die Haut oder den gesamten Körper betreffender Lupus erythematodes (wenn Sie bereits an einer solchen Erkrankung leiden, kann sich diese verschlimmern), Photosensitivität (erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut) und/oder schwere Hautreaktionen mit Rötung, Blasenbildung und Abschälung der Haut, wie

– Stevens-Johnson-Syndrom,

– Toxische epidermale Nekrolyse (siehe oben: Einige Nebenwirkungen sind schwerwiegend und treten selten bis sehr selten auf),

- Angst,

- Depression,

- Verschlimmerung einer Psoriasis (Schuppenflechte; Hautkrankheit, die auch auf Nägel und Gelenke übergehen und so zu Arthritis führen kann; siehe auch unter Abschnitt 2.: Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen),

- Haarausfall (Alopezie),

- unregelmäßige Menstruation (wenn Ihre Monatsblutungen unregelmäßig auftreten; insbesondere bei Frauen, die orale Verhütungsmittel (die „Pille“) einnehmen),

- Zwischenblutungen (vaginale Blutung zwischen den Regelblutungen bei der Frau; insbesondere bei Frauen, die orale Verhütungsmittel einnehmen). NICHT BEKANNT (HÄUFIGKEIT AUF GRUNDLAGE DER VERFÜGBAREN DATEN NICHT ABSCHÄTZBAR):

- geringe Anzahl roter Blutkörperchen (Anämie),

- Störungen des Geruchsvermögens (Hypoakusis), auch dauerhafter Verlust des Geruchsvermögens,

- herabgesetztes Hörvermögen, Hörstörung, Tinnitus (Klingeln in den Ohren),

- Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis),

- Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis),

- Muskelabbau (Rhabdomyolyse),

- Grippe-ähnliche Erkrankung (z. B. Müdigkeit, Schüttelfrost, Halsschmerzen, Gelenk- oder Muskelschmerzen), Fieber,

- erhöhter Blutwert für ein Muskelenzym (Kreatinphosphokinase), Gewichtsabnahme infolge von verminderter Geschmacksempfindung. Meldung von Nebenwirkungen Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Patientenhinweise

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie TERBINAFIN AL einnehmen. Bevor Sie mit der Behandlung mit TERBINAFIN AL beginnen, sollte Ihr Arzt eventuelle vorbestehende Leberbeschwerden untersuchen bzw. feststellen, ob Sie derzeit an einer Lebererkrankung leiden, da Terbinafin bei Patienten mit oder ohne vorbestehende Lebererkrankung in sehr seltenen Fällen Leberversagen auslösen kann (siehe unter Abschnitt 2.: TERBINAFIN AL darf NICHT eingenommen werden und Abschnitt 4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?). Bitte informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden bzw. jemals gelitten haben:

- Lebererkrankungen. Terbinafin kann in seltenen Fällen folgende Erkrankungen verursachen:

– Cholestase (Gallenstau; gestörter Abfluss der Gallenflüssigkeit aus der Leber) und

– Hepatitis (Leberentzündung). Diese seltenen Nebenwirkungen treten in der Regel innerhalb der ersten zwei Behandlungsmonate auf. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Anzeichen einer Lebererkrankung bemerken, wie z. B.:

– Juckreiz (Pruritus),

– anhaltende Übelkeit ohne ersichtlichen Grund (ungeklärte persistierende Nausea),

– Appetitlosigkeit (Anorexie),

– Müdigkeit,

– Ikterus (Gelbfärbung der Haut oder Bindehaut im Auge),

– Erbrechen,

– Bauchschmerzen,

– dunkler Urin,

– heller Stuhl. Ihr Arzt wird dann umgehend Ihre Leberfunktion untersuchen. Möglicherweise muss die Behandlung mit TERBINAFIN AL abgebrochen werden.

- Wenn Sie hohes Fieber oder Halsschmerzen bekommen, wird der Arzt Ihre Blutwerte untersuchen. Terbinafin kann in seltenen Fällen Erkrankungen des Blutes verursachen. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker über alle Ihre gegenwärtigen und früheren Krankheiten, insbesondere folgende:

- Hautprobleme wie Ausschlag, Hautrötung, Bläschenbildung an den Lippen, den Augen oder im Mund, Abschälen der Haut (Anzeichen ernsthafter Hautreaktionen),

- Psoriasis (Schuppenflechte). In sehr seltenen Fällen kann Terbinafin eine Schuppenflechte verschlimmern.

- eingeschränkte Nierenfunktion. Möglicherweise muss Ihre Terbinafin-Dosis verringert werden. Wenn der Verdacht besteht, dass Sie eine Immunabwehrschwäche haben, wird Ihr Arzt eventuell nach sechs Wochen Behandlung mit TERBINAFIN AL eine Blutuntersuchung anordnen. PATIENTEN MIT EINGESCHRÄNKTER LEBERFUNKTION TERBINAFIN AL darf nicht von Patienten mit chronischer oder akuter Lebererkrankung eingenommen werden. Einnahme von TERBINAFIN AL zusammen mit anderen Arzneimitteln Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden. Terbinafin wirkt sich darauf aus, wie die Leber bestimmte andere Arzneimittel im Körper abbaut. Diese Arzneimittel sind nachfolgend aufgeführt. Ihr Arzt kennt die Arzneimittel und wird gegebenenfalls die Dosis nach Bedarf anpassen. Besondere Vorsicht ist erforderlich, wenn Sie gleichzeitig eines der folgenden Arzneimittel anwenden: ARZNEIMITTEL, DIE SICH AUF TERBINAFIN AL AUSWIRKEN

- Rifampicin (Antibiotikum zur Behandlung von Infektionen, wie z. B. Tuberkulose): Rifampicin kann die Wirkung von TERBINAFIN AL abschwächen.

- Cimetidin (zur Behandlung bestimmter Magen- und Darmkrankheiten): Cimetidin kann die Wirkung von TERBINAFIN AL verstärken.

- Fluconazol oder Ketoconazol (zur Behandlung von Pilzinfektionen),

- Amiodaron (zur Behandlung von Herzproblemen). ARZNEIMITTEL, AUF DIE SICH TERBINAFIN AL AUSWIRKT

- bestimmte Antidepressiva (Arzneimittel zur Behandlung von depressiven Erkrankungen): trizyklische Antidepressiva (z. B. Amitriptylin, Clomipramin, Imipramin, Desipramin), selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI, z. B. Citalopram, Escitalopram, Fluoxetin),

- Betablocker (zur Behandlung von Bluthochdruck; z. B. Atenolol, Propranolol, Bisoprolol),

- Antiarrhythmika (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen),

- Monoaminoxidase-B-Hemmer (MAO-B-Hemmer zur Behandlung der Parkinson-Krankheit; z. B. Selegilin, Rasagilin),

- Ciclosporin (Arzneimittel, welches das körpereigene Immunsystem beeinflusst, um eine Abstoßung von transplantierten Organen zu vermeiden),

- Terfenadin (zur Behandlung von Allergien),

- Triazolam (ein Beruhigungsmittel zur Behandlung von Schlaflosigkeit),

- Tolbutamid (zur Behandlung von Diabetes),

- Warfarin (ein Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung),

- Coffein. Die Wirkung dieser Arzneimittel kann verstärkt werden. Ihr Arzt wird bei Bedarf Ihre Dosis anpassen. ORAL EINZUNEHMENDE VERHÜTUNGSMITTEL Bei einigen Frauen, die gleichzeitig orale Verhütungsmittel (die „Pille“) und Terbinafin eingenommen haben, sind folgende Störungen aufgetreten:

- Zwischenblutungen (vaginale Blutung zwischen den Regelblutungen),

- Unregelmäßiger Menstruationszyklus (Regelblutung in unregelmäßigen Abständen). Einnahme von TERBINAFIN AL zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken TERBINAFIN AL kann zu den Mahlzeiten oder unabhängig davon eingenommen werden. Schwangerschaft und Stillzeit Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. SCHWANGERSCHAFT Terbinafin kann das ungeborene Kind schädigen. Nehmen Sie daher TERBINAFIN AL nicht ein, wenn Sie

- schwanger sind,

- glauben, Sie könnten eventuell schwanger sein,

- eine Schwangerschaft planen. Wenn Sie während der Behandlung mit TERBINAFIN AL schwanger werden, müssen Sie die Tabletteneinnahme sofort beenden und umgehend Ihren Arzt informieren. STILLZEIT Während der Behandlung mit diesem Arzneimittel dürfen Sie nicht stillen. Terbinafin tritt in die Muttermilch über und kann so Ihr Baby erreichen. Dies könnte Ihrem Baby schaden. Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen Auswirkungen von Terbinafin auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen sind bisher nicht bekannt geworden. Falls Sie sich während der Behandlung mit TERBINAFIN AL schwindelig fühlen, dürfen Sie kein Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen. TERBINAFIN AL enthält Natrium Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d. h., es ist nahezu „natriumfrei“.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Terbinafin 250 mg Tabletten 14 Tabl.

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